Mitwirkende

Ender Cetin, Jahrgang 1976, ist als Sohn türkischer Gastarbeiter in Berlin geboren und aufgewachsen und hat in Berlin Erziehungswissenschaften und im Fernstudium in der Türkei Islamische Theologie studiert. Er war bis 2017 Vorsitzender der Sehitlik Moschee der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Neukölln. Darüber hinaus hat er bei der Bundeszentrale für Politische Bildung eine Zusatzqualifikation als Dialogbegleiter absolviert und arbeitet in diesem Rahmen an zwei Brennpunktschulen in Neukölln. Im Rahmen von meet2respect organisiert Ender Cetin u.a. Führungen und Diskussionsveranstaltungen zum Thema Homophobie und Islamophobie mit dem Völklinger Kreis, Berufsverband Schwuler Führungskräfte und den Wirtschaftsweibern – Netzwerk lesbischer Fach- und Führungskräfte.

Rabbiner Elias Dray ist in Amberg geboren und aufgewachsen ( Ein richtiger Bayer!). Für 8 Jahre arbeitete er als Jugendrabbiner in der jüdischen Gemeinde von München. Seit 4 Jahren betreut er die jüdische Gemeinde Amberg. Er organisierte in regelmäßigen Abständen u.a Events, Unterrichtsreihen und Reisen für Jugendliche und Studenten.

Rabbiner Nils Ederberg ist Dozent für am Institut für Jüdische Theologie der Universität Potsdam und Mitglied der Allgemeinen Rabbinerkonferenz sowie der Jüdischen Gemeinde Berlin.

Imam Ferid Heider, Jahrgang 1979, ist als Sohn eines irakischen Vaters und einer polnischen Mutter in Berlin geboren und aufgewachsen. Ferid Heider ist Prediger, Imam und Lehrer in mehreren Berliner Gemeinden (IZDB, IKEZ, NBS, Teiba Kulturzentrum, Bilal Moschee und der DMK), Dozent am Islamologischen Institut in Wien und Vorsitzender des Teiba Kulturzentrums in Spandau. Darüber hinaus engagiert er sich bei der Initiative Berliner Muslime (IBMus) und dem Rat Islamischer Zentren. Imam Ferid Heider wurde zusammen mit Rabbi Daniel Alter 2012 von Berlins Innensenator Henkel als Vertreter für die muslimische Seite zum Werte-Dialog in einer Spandauer Schule eingeladen, wo die beiden sich erstmalig begegneten.

Rabbiner Andreas Nachama, Professor und Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, die sich der Vermittlung historischer Kenntnisse über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen widmet sowie zur aktiven Auseinandersetzung mit dieser Geschichte, einschließlich ihrer Folgen nach 1945, anregt. Professor Nachama hat durch die Geschichte seiner Familie den Holocaust und die Unmenschlichkeit des NS-Regimes persönlich erlebt. Mit seiner Arbeit und seinem Engagement setzt er sich dafür ein, dass das Schicksal von Juden unter dem NS-Regime nicht in Vergessenheit gerät und Antisemitismus in Deutschland nie wieder salonfähig wird. Gleichzeitig ist Professor Nachama als Rabbiner an der Synagoge Hüttenweg/Sukkat Schalom in Charlottenburg tätig. Die Synagoge ist Mitglied in der Union Progressiver Juden in Deutschland.

Mohammad Imran Sagir ist Jahrgang 1973, verheiratet und hat zwei Kinder. Die kulturellen Wurzeln des gebürtigen Berliners liegen in Indien. Er ist Diplom-Betriebswirt, Kommunikations- und Verhaltenstrainer und Anti-Gewalt- und Kompetenztrainer. Einer der Schwerpunkte seines Engagements ist der Dialog und die Verständigung mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen. Imran Sagir ist Mitbegründer und Geschäftsführer des Muslimischen SeelsorgeTelefons, das Ende 2008 in Kooperation von Islamic Relief Humanitäre Organisation in Deutschland e.V., dem Diakonischen Werk Berlin- Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. und dem Caritasverband des Erzbistums Berlin e.V. aufgebaut wurde und seitdem vielfach ausgezeichnet wurde, u.a. vom Bündnis für Demokratie und Toleranz, dem Berliner Präventionspreis oder dem Aspirin Publikumspreis. Imran Sagir wirkt u.a. im Beirat von Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V. mit.