Die Idee

Unter Muslimen und der LGBTI-Community gibt es teilweise Unwissen, Vorurteile und Misstrauen gegenüber der jeweils anderen Gruppe. Um dieses Misstrauen aufzulösen und eine Vertrauensbasis zu schaffen, organisieren wir Begegnungen in- und außerhalb von Moscheen zwischen Muslimen und Schwulen und Lesben bzw. der LGBTI*-Community.

1) Im Hinblick auf Homophobie unter Muslimen wollen wir ein Zeichen setzen, indem Vorstandsmitglieder bzw. leitende Vertreter in Moscheegemeinden eine Vorbildfunktion übernehmen und zeigen, dass sie keine Berührungsängste gegenüber Schwulen und Lesben haben und diese sogar in ihrem Gotteshaus willkommen sind. Dies soll einen Beitrag zur Unaufgeregtheit und Normalität im Umgang mit dem Thema leisten.

2) Im Hinblick auf Muslimfeindlichkeit wollen wir ein Zeichen in Richtung LGBTI-Vertreter*innen wie auch in Richtung Mehrheitsgesellschaft aussenden, dass ein respektvoller Dialog mit Muslimen, Begegnungen oder auch Diskussionen möglich ist und dass das häufig in Medien bediente Zerrbild eines intoleranten, homophoben, extremistischen Islams nicht übereinstimmt mit den Positionen von muslimischen Führungspersönlichkeiten in Deutschland und der Art und Weise, wie die Mehrheit der Muslime in Deutschland ihren Glauben lebt.