Unser Programm „The Next Generation – Junge Stimmen für eine starke Gesellschaft“ geht in das zweite Jahr – und wir freuen uns sehr darüber! Dank der Förderung durch Demokratie leben! sind erneut engagierte junge Menschen aus ganz Deutschland zu einer intensiven Auftakt-Workshopsreihe in Berlin zusammengekommen, um sich kennenzulernen und gemeinsam in das Projekt zu starten.

Ein besonderer Auftakt war bereits der erste Abend: Wir waren bei unseren Freund:innen von Olami eingeladen und durften mit Rabbiner David Roberts und Imam Ender Cetin zum Thema „Veränderungen von praktizierten Gesetzen durch die moderne Zeit“ diskutieren. Dabei ging es um zentrale Fragen: Was kann sich verändern? Was sollte sich verändern? Und was nicht? – Ein intensiver und differenzierter Austausch über religiöse Praxis zwischen Tradition und Gegenwart.

Am zweiten Tag besuchten die Teilnehmenden eine Moschee und entdeckten spielerisch anhand eines Karten-Spiels, wie viele Gemeinsamkeiten die beiden abrahamitischen Religionen tatsächlich teilen – ein lebendiger Zugang zu Dialog und theologischen Schnittmengen.

An einem der Nachmittage waren wir zudem in der Deutschen Islam Akademie zu Gast. Dort setzten sich die Teilnehmenden mit dem Begriff der politischen Bildung auseinander und lernten, wie Workshops nach den Prinzipien des Beutelsbacher Konsenses konzipiert werden – insbesondere im Hinblick auf Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot und Schülerorientierung.

In den kommenden zwölf Monaten begleiten wir die Teilnehmenden auf ihrem Weg zu Multiplikator:innen für interreligiösen Dialog. Sie vertiefen ihre Kenntnisse zu Religion, Identität, Vorurteilen und demokratischem Miteinander – und entwickeln die methodischen und inhaltlichen Kompetenzen, eigenständig Dialogformate in ihren Regionen umzusetzen.

Wir freuen uns auf ein Jahr voller Begegnungen, Diskussionen und nachhaltiger Impulse für eine starke, offene Gesellschaft.

„The Next Generation“ ist ein Programm von meet2respect und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Weitere Informationen zum Bundesprogramm und zum Förderungsträger finden Sie hier.