Wer wir sind

Meet2respect ist 2013 als Projekt des gemeinnützigen Vereins Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V. entstanden. Heute ist die Initiative eine gemeinnützige UG in Gründung und Tochtergesellschaft von Leadership Berlin. Unter dem Motto „begegne dem anderen“ bringt Leadership Berlin in seinen Weiterbildungsprogrammen und Projekten Führungskräfte zu gleichen Teilen aus Wirtschaft, öffentlichem und Non-Profit-Bereich zusammen, die sich gemeinsam mit der gesellschaftlichen Dimension von Führungsverantwortung befassen. In diesem Zusammenhang ist das Projekt „meet2respect“ entstanden. Leadership Berlin organisiert hierbei unter Beteiligung von engagierten Führungskräften Begegnungen, die den Abbau von Intoleranz, Diskriminierung und Gewalt zum Ziel haben und setzt den Fokus auf Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus.

Das Team von meet2respect besteht im Kern aus einem jüdisch-muslimischen Tandem-Team Mitwirkende), Peter Conrad als Geschäftsführer, Susanne Kappe als Projektmanagerin und Felice Hellweg als Projektkoordinatorin.

Peter Conrad, nahm 2011 am Jahresprogramm von Leadership Berlin teil und engagiert sich seit dem bei Leadership Berlin und meet2respect. Hauptberuflich arbeitet er in der Senatsverwaltung für Finanzen, als Sachgebietsleiter.

Susanne Kappe, hat ihren Magister in Politik- und Islamwissenschaft an der Universität Heidelberg abgeschlossen. Längere Studien- und Praxisaufenthalte haben sie nach Ägypten und Jordanien geführt. Sie arbeitete für das Auswärtige Amt, das Online-Portal Qantara.de und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zum Dialog der islamischen Welt und im Büro des European Council on Foreign Relations zum Thema Mittlerer Osten und Nordafrika. Seit 2015 arbeitet sie für Leadership Berlin und meet2respect.

Felice Hellweg, hat einen Master in Demographie und Entwicklungszusammenarbeit an der Universität Paris Descartes abgeschlossen. Für längere Forschungs- und Praxisaufenthalte war sie in Marokko und der Elfenbeinküste. Seit Juli 2019 arbeitet sie für meet2respect.

meet2respect-Koordinierungskreis

Imam Ender Cetin, Jahrgang 1976, ist als Sohn türkischer Gastarbeiter in Berlin geboren und aufgewachsen und hat in Berlin Erziehungswissenschaften und im Fernstudium in der Türkei Islamische Theologie studiert. Er war bis 2017 Vorsitzender der Sehitlik Moschee der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Neukölln. Darüber hinaus hat er bei der Bundeszentrale für Politische Bildung eine Zusatzqualifikation als Dialogbegleiter absolviert. Zurzeit arbeitet er als Gefängnisseelsorger und leitet das Freitagsgebet in der Jugendstrafansstalt. Seit 2014 ist Ender bei meet2respect.

Rabbiner Elias Dray, geboren und aufgewachsen in Amberg (ein richtiger Bayer!), stammt väterlicher Seite aus Marokko und mütterlicher Seite aus Polen. 2006 erhielt er seine Rabbinerordination in Jerusalem, wo er nach dem Abbitur 10 Jahre lebte. Nach seiner Ordination arbeitete er zunächst 8 Jahr in München als Jugendrabbiner. Heute ist er Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Amberg, wohnt aber überwiegend in Berlin. Seit 2017 arbeitet er bei meet2respect und führt mit Ender Cetin die meisten Unterrichtsbesuche durch. Er hat außerdem das Präsidium im Landesverband jüdischer Gemeinden in Bayern inne.

Neben Ender Cetin und Elias Dray besteht das Team aus etwa zehn bis 15 weiteren Mitwirkenden aus verschiedenen jüdischen, muslimischen und christlichen Gemeinden, die sich an Unterrichtsbesuchen, Synagogen- und Moscheebesuchen sowie weiteren Aktivitäten beteiligen.

Geschäftsführung:

Peter Conrad, Oberregierungsrat in den Berliner Finanzbehörden und Mitglied des Vorstandes von Leadership Berlin

Koordination:

Susanne Kappe, Projektmanagerin

Felice Hellweg, Projektkoordinatorin

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die Kulturverwaltung des Landes Berlin.

Logo_Senat

Unterstützen Sie uns

Um unsere Aktivitäten fortsetzen und ausweiten zu können, sind wir dankbar für jede Spende.

Ihre Spende für Respekt und Toleranz

hauptstadtpreis-1

Hauptstadtpreis Integration und Toleranz 2016 Erster Preis

aktivfuertoleranz_logo

Preisträger im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2015“

ratschlag-fuer-demokratie_urkunde_cropped2

Ausgezeichnet bei „Respekt gewinnt!“