meet2respect erhält Jewish-Muslim Solidarity Award

Am 21. November 2019 wurde die Initiative meet2respect in Berlin mit dem Award for Jewish-Muslim Solidarity der Stiftung EVZ ausgezeichnet. Den Preis erhielt die Initiative für das Engagement für jüdisch-muslimische Verständigung in Form von Unterrichtsbesuchen, einer Tandem-Tour sowie jüdisch-muslimischen Dialogtreffen.

Gleichzeitig wurde die jüdisch-muslimische Initiative Sisterhood of Salaam-Shalom aus den USA ausgezeichnet. Die Preisausschreibung richtete die Stiftung EVZ gemeinsam mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) aus.

Bestärkung für jüdisch-muslimisches Engagement

Wir als meet2respect freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die uns darin bestärkt, den Weg des jüdisch-muslimischen Austauschs und der Zusammenarbeit weiter zu gehen.

„Mit unserer solidarischen Arbeit bei meet2respect schaffen wir Good News“, erklärt Rabbiner Elias Dray, jüdischer Referent im Projekt meet2respect-Unterrichtsbesuche und seit 2017 in der Initiative engagiert. „Die jüdischen und muslimischen Communities arbeiten zusammen in Schulklassen für Respekt, Barmherzigkeit und Nächstenliebe, was den Kern der abrahamitischen Religionen ausmacht.“

„Die jüdisch-muslimische Solidarität ist keine Erfindung der Gegenwart. Sie hat ihre Wurzeln in der Geschichte des Orients“, so Ender Cetin, der als Imam seit 2014 im Projekt engagiert ist. „Ich wünsche mir von Allah, dass die positiven Beispiele aus der Geschichte sich heute auch in Deutschland wiederfinden. Durch Aufklärung und Dialog schaffen wir es gemeinsam den Hass und die Feindschaft in Respekt, Toleranz und Freundschaft umzuwandeln.“

Susanne Kappe, Projektmanagerin von meet2respect: „Gerade wenn es Anschläge gibt, die sich sowohl gegen jüdische als auch gegen muslimische Menschen richten, und die Hetze und Übergriffe gegen beide Minderheiten ständig präsent sind, zeigt sich, wie sehr unser gemeinsames Engagement gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus notwendig ist und wie wichtig es ist, dass Juden und Muslime, Jüdinnen und Muslimas sich hierbei nicht gegeneinander ausspielen lassen.“

An dieser Stelle möchten wir uns auch bei unseren Förderern bedanken, die in den Jahren 2018 und 2019 die Projekte, für die die Initiative ausgezeichnet wurde, ermöglicht haben: