Wir sind froh und dankbar, tolle Kooperationen geschlossen zu haben. Unser gemeinsames Anliegen, ein Miteinander ohne Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus und andere Feindlichkeiten zu gestalten, können wir nur erreichen, wenn wir an einem Strang ziehen. Unser Ansatz, Probleme nicht nur zu benennen, sondern auch konstruktiv Verbesserungsmöglichkeiten anzugehen, greift daher auch für die Projektreihe meet2respect und die daran geknüpfte Tandemtour.
Wir glauben an ein Miteinander statt Gegeneinander, an Synergieeffekte statt Nebeinanderher und an ein Aufeinanderzu statt Voneinanderweg.

Folgende Organisationen, die sich ebenfalls gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einsetzen, haben als Koooperationspartner zum Gelingen der „meet2respect-Tandemtour – Gemeinsam Antisemitismus und Islamfeindlichkeit entgegen lenken“ beigetragen:

Der Bildungsverein KiGA e.V. arbeitet bundesweit und international. Mit innovativen Projekten werden insbesondere muslimisch sozialisierte Jugendliche und junge Erwachsene angesprochen und u.a. für die thematischen Schwerpunkt Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus sensibilisiert. Die interdisziplinäre Arbeit schlägt sich in vielfältigen praxisorientierten Projekten nieder und so unterstützen sie auch die Projektidee von meet2respect und der damit verbundenen Tandemtour.

Das 1982 gegründete Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin zählt zu den weltweit bedeutendsten Einrichtungen seiner Art. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die interdisziplinäre Grundlagenforschung zum Antisemitismus in seinen vielfältigen Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen in Vergangenheit und Gegenwart. Dazu gehören auch benachbarte Forschungsfelder wie die Geschichte des Holocaust, des Rassismus und die deutsch-jüdische Geschichte. Das Zentrum für Antisemitismusforschung unterstützt als Kooperationspartner die meet2respect-Tandemtour gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit.

Die W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin erweitert das Spektrum der Museumsaktivitäten um die Themenschwerpunkte Migration und Diversität sowie das Verhältnis von Judentum und Islam. Mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm bietet sie eine Plattform für die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitisch hochaktuellen Fragen und fördert den Austausch und die Vernetzung von Minderheiten untereinander. In diesem Sinne unterstützt die Blumenthal Akademie die meet2respect-Tandemtour mit Know How und ihren weitreichenden Netzwerken.

Die Lange Nacht der Religionen öffnet seit 2012 jedes Jahr für einen Abend die Türen und Tore von fast 100 Gebets- und Gemeindehäusern aller Religionen in Berlin. Sie will zeigen, dass alle Religionen zu Berlin gehören und das es das Ziel aller Religionen ist, das friedliche Zusammenleben der Menschen in unserer Stadt zu fördern. Die Lange Nacht unterstützt mit großer Freude die meet2respect-Tandemtour, weil sie das gleiche Ziel mit ähnlicher Hartnäckigkeit verfolgt.

Violence Prevention Network e.V. ist ein Verbund erfahrener Fachkräfte, die seit Jahren mit Erfolg in der Extremismusprävention sowie der Deradikalisierung tätig sind. Durch seine Arbeit mit rechtsextremistisch und islamistisch Gefährdeten sowie Radikalisierten hat sich das Team von Violence Prevention Network über Jahre eine europaweit anerkannte Expertise im Bereich der Arbeit mit ideologisch motivierten StraftäterInnen erworben. Über 100 MitarbeiterInnen sind aktuell in acht Bundesländern für die Nichtregierungsorganisation tätig.

Das Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin ist die älteste Sammlung ihrer Art außerhalb der islamischen Welt und gehört zu den bedeutendsten weltweit. Es beherbergt einzigartige kulturelle Zeugnisse islamischer Gesellschaften und der mit ihnen lebenden christlichen und jüdischen Gruppen. Besucher kommen um ihre Gegenwart zu verstehen. Mit Programmen zur transregionalen, interreligiösen und multiethnischen kulturellen Bildung arbeitet das Museum zu Kernfragen unserer gesellschaftlichen Entwicklung und wurde mehrfach ausgezeichnet.