Mykhaylo studiert Rechtswissenschaften an der Ruhr Universität Bochum mit Schwerpunkt Völkerrecht. Inhaltlich interessiert er sich besonders für Menschenrechte, humanitäres Völkerrecht und Internationales Wirtschaftsrecht, insbesondere für die Schnittstellen zwischen globaler Wirtschaft und menschenrechtlicher Verantwortung. Im Rahmen von meet2respect – The Next Generation engagiert er sich im jüdisch muslimischen Dialog und entwickelt Workshopformate für Schulbesuche, die Vorurteile abbauen und respektvolle Gesprächskultur fördern. Dabei legt er Wert auf eine klare, praxisnahe Sprache, die komplexe Themen zugänglich macht, ohne sie zu vereinfachen. Sein Ziel ist es, Brücken zwischen unterschiedlichen Lebensrealitäten zu bauen, Empathie zu stärken und junge Menschen zu befähigen, konfliktfähiger und diskriminierungssensibler zu handeln.
Teilnehmer*innen 2025
Noah studiert Business Administration an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ist seit 2025 Teil von The Next Generation. Parallel zu seinem Studium liegt ihm vor allem die Aufklärungsarbeit an Schulen am Herzen. Für ihn ist der interreligiöse Dialog der Schlüssel, um Vorurteile abzubauen, bevor sie festwachsen. Besonders die Arbeit mit den Jüngsten unserer Gesellschaft motiviert ihn. Er ist davon überzeugt, dass hier der Grundstein für eine Zukunft gelegt werden kann, in der sich Menschen wertfrei und mit echtem Respekt begegnen. Schließlich seien alle Teil derselben Gesellschaft, die es gemeinsam zu gestalten gelte.
Als Sozialarbeiterin in einer vielfältigen Gesellschaft möchte Veronika ihren Beitrag zu einer gegenseitig verständnisvollen Gemeinschaft leisten. Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Hintergründe, besonders im interreligiösen Dialog, liegen Veronika besonders am Herzen. Sie arbeitet im sozialpädagogischen Bereich und studiert im Masterprogramm „European Global Studies“ an der Universität Basel. Ihr berufliches und akademisches Interesse gilt Themen der Interkulturalität, Migration und globaler Zusammenhänge.Meet2Respect – The Next Generation gibt Veronika die Möglichkeit, ihre Vision von gegenseitigem Respekt, Dialog und Verständigung aktiv mitzugestalten. Zukünftig möchte Veronika ihre berufliche Praxis noch stärker mit wissenschaftlicher Reflexion verbinden und sich weiterhin für inklusive und gerechte gesellschaftliche Strukturen einsetzen.
Malik ist Informatikstudent an der TUM. Sein besonderes Interesse gilt IT-Sicherheit und Rechnernetzen, also der Frage, wie Systeme zuverlässig funktionieren, wie Daten geschützt werden und wie Kommunikation im Hintergrund technisch richtig zusammenspielt. Neben dem Studium engagiert sich Malik seit mehreren Jahren ehrenamtlich im interreligiösen und interkulturellen Dialog sowie in der Jugendarbeit in München (mehr auf Instagram unter @idizem_jugend). Ihn motiviert der Wunsch, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, und versteht das voneinander Lernen, Bildung und Begegnung als Friedensarbeit. Mit meet2respect eröffnet sich für ihn ein weiteres Tor hin zum gesellschaftlichen Frieden: der jüdisch-muslimische Dialog in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten – als konkrete Möglichkeit, Brücken zu bauen, wo sie gebraucht werden. In seiner Freizeit liest Malik leidenschaftlich gern klassische Literatur, interessiert sich für Bildungsfragen und Lernpsychologie – und mag kreatives Schreiben, wenn aus Ideen plötzlich Geschichten werden
Reyhan hat Öffentliche Verwaltung studiert und ihren Bachelor erfolgreich abgeschlossen. Heute arbeitet sie in einer Senatsverwaltung für Vielfalt und Antidiskriminierung und beschäftigt sich dort mit Fragen von Chancengleichheit, struktureller Benachteiligung und gesellschaftlicher Teilhabe. Bereits in ihrer Bachelorarbeit setzte sie sich intensiv mit dem Thema Rassismus auseinander – ein Schwerpunkt, der sie fachlich wie persönlich begleitet. Im Rahmen von meet2respect – The Next Generation engagiert sie sich in Workshops mit Kindern und Jugendlichen. Der direkte Austausch ist für sie ein besonderer Ausgleich zur Verwaltungsarbeit: Hier schafft sie Räume für offene Gespräche über Identität, Diskriminierung und Zusammenleben. Als Muslimin bringt sie dabei auch ihre eigene Perspektive ein und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen und einen differenzierten Blick auf gesellschaftliche Vielfalt zu fördern. Ihr Anliegen ist es, junge Menschen für Rassismus, Antisemitismus und Antidiskriminierung zu sensibilisieren und Empathie zu stärken.


